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ROYAL VITALITY FASHION ♦︎ DIE GRÜNDERIN

Die mit der Krone ♠︎

Wie aus einem Mädchen mit Textilfarbe ein Label wurde ♠︎ mit einer Pause von ein paar Jahrzehnten.

Die Geschichte hinter Royal Vitality Fashion

Ich bin Manuela. Gründerin von Royal Vitality Fashion, Designerin, Rebellin mit Krone.

Ich glaube daran, dass Mode mehr kann als gut aussehen. Sie erinnert dich an deine Stärke, an deine Haltung, an das, was wirklich zählt.

Angefangen hat alles an einer Nähmaschine, die älter war als ich. Dazwischen lagen ein pinker Tüllrock, ein DJ und 26 Jahre Coaching. Klingt nach Umweg? War es auch. Hier ist er ♠︎ in acht Kapiteln.

Alte Singer-Nähmaschine mit Holzhaube und gusseisernem Fußpedal vor geblümter Tapete

KAPITEL 1

Die Singer meiner Urgroßmutter

Ich bin in der DDR geboren und aufgewachsen. Die Klamotten waren alle irgendwie einheitlich, mir fehlte es an Individualität und Farben.

Jeder kennt es: Mutter legt dir die Kleidung raus und so wird’s angezogen. Als Kind machst du das mit, als Teenager mit kreativem Hintergrund ;o) wird’s schwierig.

Also saß ich mit 14 an der alten Singer meiner Urgroßmutter. Mit 16 entwarf ich eigene Schnittmuster und nähte echte Kleidung. Zum ersten Mal fühlte es sich nach mir an und nicht nach Stange.

Kleider machen Leute? Oder trägst du, was du bist?

Pinker Tüllrock mit Satinbund in Nahaufnahme

KAPITEL 2

Pink, Tüll und ein Missverständnis

Pinker Tüllrock. Satin darunter. Schwarzes Oberteil mit Rückenausschnitt. Schwarzer Lackgürtel. Meine Kunstwerke ;o) mussten natürlich der Welt präsentiert werden.

Früher ging man freitagabends in die Disko. Ich: cool in meinem Outfit. Dachte ich jedenfalls. Bis mich an der Bar ein Typ fragt: „Na, gehst du zum Fasching?“ Ja klar doch, im Frühling. Typen gibt’s …!

Heute nennt man das Stilikone.
Damals nannte man es auffällig.
Ich nannte es angezogen.

Die Gründerin als junge Frau in hellem Oberteil mit dunklem Gürtel, Schwarz-Weiß-Foto

KAPITEL 3

Wo hast du das Shirt her?

Schneidern allein reichte mir irgendwann nicht mehr. Bis ein Quelle-Katalog auftauchte. Inspiriert von den bunten Motiven auf den Shirts holte ich alles zusammen: meine Kreativität, meine Farbkleckserei (ja, noch ein Hobby, ich hab in meiner Jugend viel gemalt), weiße Shirts und Textilfarben. Meine Hände legten wieder mal los. Das Ergebnis: Shirts mit Motiven, jedes Teil ein Unikat.

Samstagabend, ich war 17. Na, wo wohl? 25 Kilometer weiter in der Stadt, in der Disko. Yeah! Tanzen war schon immer mein Ding. Sehr spät am Abend arbeitete sich der DJ durch die Tanzfläche, blieb vor mir stehen und fragte: „Wo hast du das Shirt her?“
Von mir, sagte ich.

Das war mein erster Auftrag. Ich stattete die ganze Crew aus und verdiente mir ein paar Mark dazu. Gesucht hatte ich das nie. Gefunden hat es mich.

Graue Strickarbeit auf hellen Nadeln, darunter ein Wollknäuel und heller Strickstoff

KAPITEL 4

Die Hände wussten es zuerst

Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der uns in der Schule auch Handwerk beigebracht wurde. Von zu Hause kannte ich das ohnehin. Und ich wollte es können: Stricken, Häkeln, Makramee, Sticken. Als Jugendliche habe ich mir alles selbst beigebracht. Meisterin war ich in nichts davon. Außer im Selbstbeibringen.

Nach der Schule kam das Fachschulstudium. Ich saß im Hörsaal, hörte zu und nebenbei wurde gestrickt, ohne hinzusehen. Ich hatte es drauf ;o) Zwei fertige Pullover in der Woche. Von Hand. Und keiner hat es mitbekommen.

Danach hatte das Leben einen anderen Plan. Ich legte Nadel und Faden aus der Hand. Für sehr lange.

Abstraktes Acrylbild in Braun und Gold, in der Mitte ein heller Wirbel mit goldenem Relief

KAPITEL 5

Was die Farbe wusste

Manche Dinge legt man aus der Hand. Sie warten trotzdem.

2005 rief die Farbe. Ich weiß es noch ganz genau: Es hat mir in den Fingern gekribbelt. Acryl auf Leinwand, Schicht um Schicht. Diesmal eher abstrakt, früher hatte ich gegenständlich gemalt. Ich hatte Lust, etwas Neues auszuprobieren. Zwei Jahre lang. Die Bilder fanden ihre neuen Besitzer über Empfehlung ♠︎ Klienten, Bekannte, Menschen, die jemanden kannten.

Dann brauchte das Coaching meine ganze Zeit. Die Leinwände blieben stehen.

Heute weiß ich: Meine Hände haben sich erinnert. Damit bleibt, was sie können. Jedes Design beginnt mit einem Entwurf von Hand. Am Mac bekommt es seine Form, manchmal angestoßen von einer KI, nachgebaut von mir. Das Werkzeug wechselt. Das Gefühl in den Händen bleibt. Die Intuition auch ♠︎ sie weiß, wann es fertig ist.

Foto: Conny Ehm

KAPITEL 6

Der Monat, in dem ich mich erfolgreich nannte

26 Jahre Coaching. Ich habe viele Menschen in allen Lebenslagen begleitet. Und immer wieder kamen Klienten zu mir, die ihre Werte lebten und mit beiden Beinen im Leben standen und nichts zum Anziehen fanden, das davon erzählte.

Irgendwann kam der Monat, in dem ich mich zum ersten Mal erfolgreich nennen durfte. Also habe ich mir etwas gegönnt. Keine teuren Klamotten, keine Luxusreise, kein dickes Auto.

Ein professionelles Fotoshooting. Mit Krone.

18 Jahre lang war ich unsichtbar für mich selbst. Mein ICH BIN war hinter meinen Klienten im Verborgenen vergessen. Da schenkte ich mir ausgerechnet ♠︎ Sichtbarkeit, nur für MICH selbst. Und heute für die Welt. Der Groschen fiel erst Jahre später. ;o)

KAPITEL 7

Und dann dieser eine März

Im März 2025 saß ich selbst da, wo sonst meine Klienten saßen. Burnout. Ich hörte komplett auf und verbrachte sieben Monate damit, mein ICH BIN wiederzufinden.

Dann war dieser eine Tag, dieser eine Moment, als ich zum Fenster hinausschaute. Der Gedanke, der alles veränderte. Ich designe Shirts! Für die, die authentisch sind. Für die, die wissen, was Werte im Leben sind und ihr Leben genauso gestalten.
Und meine Hände wussten es immer noch.

KAPITEL 8

Tragbare Frequenzen

Royal Vitality Fashion hat mit 14 angefangen, an einer Singer.
Es hat nur ein bisschen gedauert.

Am Anfang waren es Shirts. Es blieb nicht dabei.

In den Designs steckt alles: die 26 Jahre Coaching, die Techniken, das Wissen und die Hände, die schon vorher wussten, was sie tun. Es sind tragbare Frequenzen. Botschaften, Mantren, innere Ausrichtungen, die du wie eine zweite Haut trägst.

Wenn du eines meiner Fashion-Teile trägst, trägst du eine Entscheidung:
dich selbst ernst zu nehmen. Dich zu feiern. Dich in deiner Essenz zu zeigen.

Denn Mode beginnt in der Tiefe.

Zum ersten Mal in meinem Leben mache ich diese Seite von mir sichtbar. Echt, mit Falten. Unperfekt perfekt.

Manuela Wonnig

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Fortsetzung folgt. Genau hier.

Wer trägt eigentlich „Heartbreaker“ auf der Brust? Kapitel 9, sozusagen.

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